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Tommy lag fast den ganzen Tag neben mir, wollte ständig noch näher, in mein Schoss. Die Sonne schien direkt auf ihn, er gab Köpfchen und zeigte seiner Zärtlichkeit. Er streckte die kranke Pfote nach mir aus und hielt mein Arm kurz fest. Er wusste das es zu Ende ging und ich bin mir jetzt sicher das er mich irgendwie überreden wollte.

Er war unruhig!

Er zog sich wieder in das andere Zimmer wo er auch die letzte Zeit Ruhe suchte, ich sah rein und konnte ihn nicht entdecken, alle seiner Verstecke waren leer. Und dann sah ich ihm am Fenster, von aussen, als ob er weg wollte aber nicht schaffte. Ich war überrascht und das beunruhigte mich. Will er weg weil er wusste das Heute der Tag X ist!? Doch, er war Heute anderes als sonst!

Um 13:30 rief die Tierärztin an und fragte mich ob ich es mir doch nicht anderes überlegt habe. Wir waren uns beide sicher das wir ihm kein Gefallen tun in dem wir ihn weiter so leben lassen.  Sie mochte Tommy, während ich letztens in Kroatien war war Tommy dort in der Praxis und sie bemühte sich sehr und verwöhnte mein Tommy.                  DANKE Fr. Dr. Tonzer!

Ich spürte das er noch bleiben will aber ich hatte auch Angst das es schlimmer wird und er unsagbar leiden musste. Ich hatte auch Angst es zu verzögern weil Fr. Dr. Tonzer für 3 Wochen in den Urlaub ging und ich könnte Tommy sonst Niemanden anvertrauen.
Ich holte Tommy von Fenster und legte ihn in Wohnzimmer auf die Couch zu mir.
Ich bot ihm Milch an und er trank gierig, so als ob er mir sagen will..schau ich will leben. Er nahm kaum noch Nahrung zu sich aber trank noch viel und gerne.

Tommy lag auf der Couch neben mir als es an der Tür klingelte. Ich schaute auf die Uhr, es war 14:47 h. Tommy sah die Tierärztin und wollte aufstehen, er wusste es, er wusste ganz genau was kommen wird.

Schon gegen die Beruhigungsspritze wehrte er sich, er wollte es nicht, schrie auf und wollte gehen.
Ich hielt mein Tommy fest, Pupillen wurden groß aber Tommy war nicht ruhiger. Ich redete auf ihn ein, dann bekam er den Gummiring um das gesunde Beinchen und er schrie.

Ich - der er vertraut hat, die er geliebt hat hielt ihn fest und lieferte ihn aus, ich hielt sein kleine doch noch so kräftige Körper und flüsterte ihn zu ….“alles wird gut”… ich brachte ihn in den Garten es war besser Sicht und es schien die Sonne aber zum Unglück begann Jemand Rasen zu mähen und das trug glaube ich zu noch mehr Unruhe.
 und bei einsetzen der Kanüle wehrte sich Tommy mit seiner ganze Kraft und schrie laut, so laut er nur konnte.
Nun war Tommy tot.

Nichts wird gut! Nichts!

Totenstille! Kerzen brannten und Tommy lag wieder auf der Couch neben mir, ich deckte sein krankes Beinchen zu und schaute immer wieder in seiner Augen, seine Ohrchen, streichelte sein Fell. Hielt seiner Pfote, entschuldigte mich immer wieder bei ihm.

In der Nacht schlief ich kaum … und wenn dann sah ich Tommy vor mir und ich rief Tommyyyyyy… aber gleichzeitig wachte ich auf und wusste das kein Rufen ihn mehr zurückholen konnte... ich weiß nicht ob ich jäh wieder agieren, reagieren,  kann. Ich fürchte nicht! 

Und am Morgen danach war es still, unheimlich still, ich planlos,

Alles ist ohne Sinn und ohne Grund. Auch Jinny, Mia und Kimby trauern.

Geisterhaus und Geistergarten.

Ich brauche Katzen um mich, ich liebe Katzen aber ein Tommy wird es nicht zweites mal geben, er stellte Ansprüche, er war stur und widerspenstig, er ließ es nicht zu übersehen zu werden.

Er war ein Kater so wie sie sein sollen.

Niemals werde ich mein Tommy vergessen.

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20.06.2010    Ich denke oft an dich, mein Tommy !!!     Ich hoffe meinen allen Süßen geht es gut dort, wo sie jetzt sind.....    


 
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